Presseartikel vom Großen Ehemaligentreffen 2010
Beide Herforder Tageszeitungen berichten ausführlich mit Bildern vom Großen Ehemaligentreffen der Vereinigung der ehemaligen Schüler und des Friedrichs-Gymnasium Herford am 18. und 19. September 2010 in Herford:
Herforder Kreisblatt Ehemaligentreffen 2010
Neue Westfälische Ehemaligentreffen 2010
Fotos vom Großen Ehemaligentreffen 2010
4K Reisen stellt Reiseplanung vor
4K Reisen stellt hier die aktuelle Reiseplanung für die Jahre 2011 und 2012 vor. Der Ehrenvorsitzende der Ehemaligenvereinigung, Reinhart Kautz, führt wieder interessante Exkursionen für Ehemalige, deren Verwandte und Freunde durch. 4K Reisen steht dabei für “Kautz kulinarische Kunst- und Kulturreisen”.
Nähere Informationen im beigefügten pdf-Dokument mit einem Klick zum Herunterladen: Reiseplanungen 2011 2012
Ehemaliger Jobst Schlennstedt liest aus seinem Herford-Krimi “Westfalenbräu”
Von Annika Tismer
Herford (HK). Ein Mord mitten auf dem Hoeker-Fest und nur wenig später ein zweiter Toter auf der Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Herford: Dieser Kriminalfall hat Jobst Schlennstedt acht Monate lang beschäftigt. Jedoch nicht als ermittelnder Beamter, sondern als Schriftsteller.
Der gebürtige Herforder hat den ersten Krimi über die Stadt geschrieben (das HERFORDER KREISBLATT berichtete) – und das Hoeker-Fest sowie viele andere bekannte Schauplätze im Kreis in seine Geschichte einfließen lassen. Am Donnerstagabend hat er in der Buchhandlung Otto aus seinem Werk gelesen.
Und dabei wurde die Bielefelder Alm zum wichtigen Ermittlungspunkt, die Umgebung des Gutes Bustedt bei Hiddenhausen entpuppte sich als wichtiger Ort mit vielen offenen Fragen und insbesondere die große Westfälische Brauerei wurde zum Dauerspielort dieses Krimis. Denn überall dort ermittelt der Kriminalpolizist Jan Oldinghaus.
Mit reichlich Spannung, stets gespickt mit einer Prise Humor, hat Schlennstedt einige Kapitel seines Ostwestfalen-Krimis vorgetragen. »Das ist wirklich beeindruckend, denn man merkt, dass der Schriftsteller wirklich jeden Winkel, von dem er schreibt, genau kennt. Es ist spannend und erheiternd zugleich, dass die Lokalitäten alle bekannt sind«, meint Zuhörer Rolf Strenger.
Besonders gut kann sich wohl Karl Fordemann mit den Gegebenheiten der Geschichte identifizieren. »Ich habe 25 Jahre lang bei der Brauerei gearbeitet – und da ist es natürlich interessant, wenn sich dort ein Mordfall zuträgt«, erklärt der ehemalige Mitbesitzer.
Doch einer konnte dem Krimi am Donnerstagabend nicht nur mit Faszination, sondern auch mit Stolz lauschen. Denn Dr. Werner Bulk hat einen ganz besonderen Bezug zu Schlennstedt. »Er ist mein Schüler gewesen, ich habe ihm das Abiturzeugnis ausgehändigt«, sagt der ehemalige Direktor des Friedrichs-Gymnasiums. Nun von einem seiner früheren Schüler ein Buch signiert zu bekommen, war für ihn daher etwas ganz Besonderes.
Doch wie kommt eigentlich jemand dazu, einen Krimi über den Kreis Herford zu schreiben? »Es ist immer schon mein Herzenswunsch gewesen – und nun hat es funktioniert«, erklärt der Schriftsteller. Immerhin 22 Jahre seines Lebens verbrachte er in dieser Stadt und noch heute ist er mehrmals im Jahr hier, um seine Eltern zu besuchen.
Und bei eben solchen Besuchen können eine Menge Ideen entstehen. »Vieles ziehe ich aber auch aus Nachrichten, aus Zeitungen oder ich verbinde etwas mit mir bekannten Menschen«, verriet er.
Schon jetzt hat er deshalb viele Ideen für eine Fortsetzung des »Westfalenbräus«, was genau darin passieren wird, verrät er jedoch noch nicht. »Es wird aber vermutlich im Jahr 2012 auf den Markt kommen«, erklärt er. Doch bis dahin wird er mit der Unterstützung seiner Frau (»Sie ist mein ganz persönlicher Reich-Ranicki.«) noch viele Zeilen zu Papier bringen müssen. Zuerst einmal die über seinen aktuellen Bayreuth-Krimi. »Denn dort habe ich studiert und damit hätte ich nach meinem schon erschienenen Lübeck-Krimi alle meine bisherigen Lebenspunkte in einem Buch untergebracht«, schmunzelt er.
Quelle: Herforder Kreisblatt, Artikel vom 09.10.2010




